Der Schmorbraten

Der Schmorbraten ist ein zumeist langfaseriges Stück Bratenfleisch, das nicht wie der übliche Braten im Backofen offen gebraten oder gebacken, sondern im Topf geschmort wird. Doch was ist eigentlich Schmoren? Und wo ist der Unterschied zwischen Braten, Kochen und Schmoren?

Beim Schmoren handelt es sich um eine kombinierte Gartechnik aus Braten, Kochen und Dämpfen. Nachdem das Fleisch heiß angebraten wird, damit sich die Poren verschließen und Röststoffe freigesetzt werden, wird im weiteren Verlauf der Schmorbraten in Flüssigkeit, Fett und Dampf bei 80 ° C bis maximal 100 °C gegart. Dadurch wird das Fleisch mürbe und bleibt zart.

Schmoren ist ganz einfach

Schmorbraten wird meist mit Rindfleisch gemacht

Schmorbraten wird meist mit Rindfleisch gemacht

Der Schmorbraten ist ein echtes Anfängergericht mit großem Erfolgspotential und auch für den schmaleren Geldbeutel durchaus geeignet, da es kein extrem hochwertiges Fleisch erfordert um zu gelingen. Lecker ist Rindfleisch aus der Oberschale oder aus der Hüfte, aber auch jedes andere Fleisch gibt einen guten Schmorbraten ab.

Ab in den Topf!

Nachdem ein passendes Rezept gefunden wurde – hier reicht das Angebot vom italienischen „Brasato“ bis zum deutschen Sauerbraten – und dementsprechend alle Zutaten besorgt wurden, kann mit der Zubereitung begonnen werden. Das Fleisch wird gewürzt (beim Sauerbraten noch am Tag vorher mariniert) und in hitzebeständigem Fett von allen Seiten kurz und scharf, also bei hoher Temperatur, angebraten. Anschließend wird, je nach Vorgabe, mit Wein, Brühe oder Bier abgelöscht und gegebenenfalls noch Gemüse, wie grob gewürfelte Karotten, Lauch und Zwiebeln, hinzugegeben.

…Und Deckel drauf!

Jetzt muss der Deckel aufgelegt und die Temperatur heruntergeregelt werden. Der Schmorbraten gart nun ca. 2 Stunden auf dem Herd oder im Backofen vor sich hin darf getrost sich selbst überlassen werden.

Eine leckere Sauce wird gleich mitgeliefert

Für eine köstliche Sauce sind die Voraussetzungen bereits gegeben: Den Schmorbraten aus dem Topf nehmen und für eine sämige Sauce das Gemüse fein pürieren. Mit Gewürzen und Sahne abschmecken und zum Braten reichen. Wer es lieber etwas feiner mag: für eine klare, aber dennoch sehr geschmacksintensive Sauce, das Gemüse entnehmen und den Fond nach Belieben weiterverarbeiten. Als Beilage empfehlen sich Kartoffeln, Knödel, Polenta oder Nudeln.

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